Trierer Beiträge – Band 7

Hans von Gersdorffs „Feldbuch der Wundarznei“


Kurzbeschreibung

Das „Feldbuch der Wundarznei“ des Wundarztes Hans von Gersdorff (1517) ermöglicht außergewöhnliche Einblicke in die europäische Wissenskultur an der Epochenschwelle zwischen Spätmittelalter und Frühneuzeit: Seine besondere Form, seine lange Rezeptionsdauer, seine thematische Ausrichtung, seine mediale Hybridität und seine vielfältige Überlieferungsgeschichte geben in geradezu einzigartiger Weise Aufschluss über die Frage, wie medizinisches Wissen in der Vormoderne organisiert, präsentiert, legitimiert und rezipiert wurde.
Die vorliegende Studie analysiert das „Feldbuch“ in historisch-vergleichender Perspektive und untersucht die davon ausgehenden Prozesse der Wissensproduktion und -rezeption durch eine methodische Matrix aus wissenssoziologischen, medizingeschichtlichen, linguistischen und buch- und bildwissenschaftlichen Ansätzen.

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