Prof. Dr. Martin Przybilski

Prof. Dr. Martin Przybilski
Anschrift:

Universität Trier
FB II: Germanistik
Ältere deutsche Philologie
54286 Trier

Tel.: +49 651 201 2323
E-Mail: przybils@uni-trier.de
Funktion:

stellv. Geschäftsführender Leiter, Vorstand, Mitglied

Projekt(e) im HKFZ:

Peregrinatio orbis cognatae: Die ‚Voyages’ des Jean de Mandeville als spätmittelalterliches Buch von der Welt

Der enzyklopädische Wissensraum der Artusepik der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts

Die Welt als Entwurf von Möglichkeiten. Der Raum des fiktionalen Handelns im sogenannten nachklassischen höfischen Roman

Konstruktion, Tradierung und Transformation von obstetrischem Wissen im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit

Schlacht-Felder. Ordnung und Obliteration von Wissen durch Kriegsräume in der deutschen Literatur (13.-20. Jh.)

Lebenslauf

  • seit WS 2009 Univ.-Prof. für Ältere deutsche Philologie – Literatur des Mittelalters an der Universität Trier
  • 2008 „zweites Buch“
  • 2003-2009 Juniorprofessor für Ältere deutsche Philologie – Literatur des Mittelalters an der Universität Trier
  • 2002-2003 Forschungsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 2001-2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig
  • 1999-2001 Honorarkraft am Genisa-Projekt des Jüdischen Kulturmuseums Veitshöchheim/Ufrk.
  • 1998-2003 Lehrbeauftragter für Ältere deutsche Philologie und Jiddistik an der Philosophischen Fakultät II der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • 1993-1997 Lehrbeauftragter für Ältere deutsche Literaturwissenschaft und Jiddistik am Fachbereich III der Universität-Gesamthochschule Paderborn
  • 1999 Promotion
  • 1996 M.A.
  • Studium in Paderborn und Würzburg
  • 1990 Abitur in Heide/Holst
  • 12/1970 geboren in Hamburg

Publikationen (Auswahl)

Veröffentlichungen
  • Genelun. Giburg. Juda der Fromme. Moses Maimonides. Marsilie. Olivier. Paligan. Rennewart. Roland. Graf Rudolf. Salomo ben Isaak. Süßkind von Trimberg. Terramer. Turpin. Willehalm. In: Gestalten des Mittelalters. Ein Lexikon historischer und literarischer Personen in Dichtung, Musik und Kunst. Hrsg. von Horst Brunner und Mathias Herweg. Stuttgart 2007 (Kröners Taschenausgabe 352), S. 127f., 135-137, 225f., 281-285, 295, 329, 352f., 376-378, 389-394, 396f., 410f., 431-433, 438f., 454f. u. 480-486.
  • Ein Leib wie ein Fels, oder: Von der Schönheit des Blutvergiessens. Gewalt und Ästhetik im \’Rolandslied\‘ des Pfaffen Konrad. In: Euphorion 101 (2007), S. 255-272.
  • Babylon – Die ewige Stadt. In: Burgen, Länder, Orte. Hrsg. von Ulrich Müller und Werner Wunderlich. Konstanz 2008 (Mittelalter-Mythen 5), S. 75-89. [zusammen mit Ulrike Sals]
  • Literatur als Luxus. Jakob Püterich von Reichertshausen und der Münchner Herzogshof im 15. Jahrhundert. In: Luxus. Interdisziplinäre Beiträge zu Formen und Repräsentationen des Konsums. Hrsg. von Michael Jäckel und Franziska Schößler. Trier 2008 (Trierer Beiträge 28), S. 85-105. [zusammen mit Sindy Müller]
  • Spuren des Kulturtransfers zwischen Juden und Christen in der deutschen Literatur des Hoch- und Spätmittelalters. [„zweites Buch“ Universität Trier 2008]
Rezensionen
  • Susanne Röhl: Der \’Livre de Mandeville\‘ im 14. und 15. Jahrhundert. Untersuchungen zur handschriftlichen Überlieferung der kontinentalfranzösischen Version. München 2004 (MittelalterStudien 6). In: Romanische Forschungen 119 (2007), S. 550-553.
  • Karl Bertau: Schrift – Macht – Heiligkeit in den Literaturen des jüdisch-christlich-muslimischen Mittelalters. Hrsg. von Sonja Glauch. Berlin – New York 2005. In: Archiv 245 (2008), S. 130-132.
  • Gewalt und ihre Legitimation im Mittelalter. Hrsg. von Günther Mensching. Würzburg 2003 (Contradictio 1). In: Archiv 245 (2008), S. 132-138.
  • Anthony Bale: The Jew in the Medieval Book. English Antisemitisms, 1350-1500. Cambridge u.a. 2006. In: Arbitrium 27 (2008), S. 276-278.
  • Kulturtransfer zwischen Juden und Christen in der deutschen Literatur des Mittelalters. Berlin – New York 2010 (Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte N.F. 61) [zugl. „zweites Buch“ Universität Trier 2008].

Projekte außerhalb des HKFZ

  • Spuren des Kulturtransfers zwischen Juden und Christen in der deutschen Literatur des Hoch- und Spätmittelalters [2002-2003 gefördert von der DFG]
  • Neuedition und Kommentierung der vorreformatorischen Nürnberger Fastnachtspiele [zusammen mit Prof. Dr. Klaus Ridder (Univ. Tübingen), seit 2005 gefördert von der DFG, MitarbeiterInnen: Theresia Biehl M.A. und Dr. Stefan Hannes Greil]
  • Der enzyklopädische Wissensraum der Artusepik der zweiten Hälfte 13. Jahrhunderts [seit 2005 Teilprojekt des Historisch-Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrums Trier]
  • Konstruktion, Tradierung und Transformation von obstetrischem Wissen im späten Mittelalter und in der Frühen Neuzeit [zusammen mit Prof. Dr. Claudine Moulin (Univ. Trier), seit 2007 Teilprojekt des Historisch-Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrums Trier].

Mitgliedschaften

  • Assoziiertes Mitglied des Zentrums für jüdische Kulturgeschichte an der Universität Salzburg
  • Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Arye Maimon Instituts für die Geschichte der Juden an der Universität Trier
  • Stellvertretender Vorsitzender des Trierer Zentrums für Mediävistik (TZM) an der Universität Trier und der Theologischen Fakultät Trier
  • Mitglied des Historisch-Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrums Trier (HKFZ)
  • Mitglied des Deutschen Germanistenverbands; Mitglied des Deutschen Hochschulverbands
  • Mitglied des Deutschen Mediävistenverbands
  • Mitglied der International Arthurian Society
  • Mitglied der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft; Mitglied der Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft